Etappe 11: Das Kreuz mit dem Zoll

Mit Grenzuebertritten nach Syrien haben wir mittlerweile Erfahrung, daher hier nur in aller Kuerze: Ausreise – eine Stunde. Michael P. hat 16 Stempel gezaehlt, die ihm allein in Syrien auf diverse Papiere gedrueckt wurden. Von meist freundlichen Beamten, die allerdings langsam arbeiten. Versicherungskarte, Einreisecarnet, Ausreisecarnet, Geldwechselbescheinigung, KfZ-Bescheinigung usw. Araber flurchen, weil wir den kleinen Grenzverkehr nach Jordanien massiv stoeren. Immer uebertreten die Rallyeteilnehmer die kleinen Grenzposten naemlich in Rudeln. Und die Pendler, bleiben irgendwo in der Masse der Autoverrueckten stecken. Als der syrische Grenzposten verschwindet, kommt der jordanische. Eigentlich sind wir hier so was wie Staatsgaeste. Immerhin spenden wir unsere Limousinen in dem Land, um armen Ziegenhirten eine Kaeserei zu finazieren. Bis hierher hat sich das noch nicht durchgesprochen. Missmutige Zoellner lassen die Stempel nach unendlich langem Zoegern nur so in die Papiere krachen. Zwei weitere vertane Stunden an dieses gottverlassenen Winkel niemandland in der Wueste. Egal, alle Tore zum letzten grossen Abschnitt der Reise sind jetzt offen: Jordanien, wir kommen.

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