Idee

Die Idee der Rallye Allgäu-Orient wurde vor 5 Jahren geboren als ein paar tollkühne Abenteuerer in alten Fahrzeuge vom Allgäu bis nach Amman fuhren. In den Folgejahren wuchs das Teilnehmerfeld immer weiter – die Rallye Allgäu Orient hatte sich als nicht kommerzielles Event im Rallyekalender etabliert.  Im Jahr 2010 starten erstmals mehr als 100 Teams, die alle den guten Zweck der Rallye unterstützen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Fahrzeuge werden dem World Food Programm gestiftet.

Für die Benztown-Beduinen war schnell klar, dass dieses Event genau das richtige für sie ist.

Der gute Zweck

Die Fahrzeuge werden vor Ort versteigert, die Erlöse fließen an das World Food Programm der Vereinten Nationen und werden der jordanischen Allianz gegen Hunger gestiftet.

  • Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe – es entsteht eine Käserei im Beduinendorf Al Rabia (Südlich von Amman), die voll aus den Mitteln der bisherigen 5 Rallyes finanziert wurde. Die Käserei wird armen Beduinenfamilien Einkommen und Arbeit bringen.
  • Für 2010 sind Wasser- und Bäckereiprojekte geplant
  • 2009 wurden 300 hörgeschädigten Kindern Hörgeräte gesponsert und von teilnehmenden   Rallyeärzten fachgerecht angepasst. Für 2010 ist eine Förderung durch Hörimplantate geplant
  • 2009 wurde tonnenweise Spielzeug und Kleidung für Palästinensische Flüchtlingslager in Jordaniern   übergeben
  • Stipendienprogramm für jordanische Studenten
  • Im Sommer 2009 fand ein deutsch-jordanisches Jugendcamp aus Rallyemitteln statt
Die Rallye wird vom jordanischen Königshaus unterstützt (die jordanische Prinzessin führt die Siegerehrung durch)

Alle Kosten (Autokauf, Benzin, Übernachtung/Verpflegung) tragen die Teams bzw. deren Sponsoren.

Die Regeln

Das Salz in der Suppe bei diesem anspruchsvollen Abenteuer

Um den Schwierigkeitsgrad der Rallye weiter zu erhöhen verpflichten sich die Teams folgende Regeln einzuhalten:

  • Jedes Fahrzeug muss älter als 20 Jahre sein ODER einen Wert von weniger als 1.111€ haben
  • Freie Streckenwahl, allerdings müssen Autobahnen und Mautstrecken vermieden werden.
  • Sonderprüfungen an den Etappenzielen (Istanbul und Damaskus) und Aufgaben in jedem durchreisten Land.
  • Nicht mehr als 666 Kilometer täglich.
  • Maximal 11,11 EUR pro Übernachtung pro Person und Nacht (im Durchschnitt über die Reise).

Das Team, welches alle Regeln erfüllt und gleichzeitig die Sonderprüfung bestmöglich absolviert, erhält bei der Siegerehrung in Amman ein Kamel vom jordanischen Königshaus.

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